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Schauspiel Dortmund: Gastspiel „Der kleine Spatz vom Bosporus“

Ein musikalischer Abend über die türkische Sängerin Sezen Aksu. In deutscher und türkischer Sprache

Szene aus „Der kleine Spatz vom Bosporus“ mit Christiane Hagedorn und Band // (c) Jean-Marie Tranquet


Nicht nur in Frankreich haben sie einen singenden Spatz, sondern auch in der Türkei. Sezen Aksu heißt die Volksheldin aus Sarayköy, und die ist ein echtes Phänomen: Türken und Kurden, Rechte und Linke, Frauen mit Kopftuch und ohne pilgern zu ihren Konzerten. „Minik serҫe“ wird die Diva noch heute zärtlich genannt, „kleiner Spatz“. Und das, obwohl sie schon seit mehr als 40 Jahren im Geschäft ist.

Die Lieder Sezen Aksus begleiten im neuen Stück von Tuğsal Moğul Der kleine Spatz vom Bosporus, das am Sonntag, 31. März, im Schauspielhaus Dortmund als Gastspiel zu sehen ist, eine Frau, die ihre Wurzeln sucht. Geboren in Ostberlin, als Tochter eines türkischen Vaters, der zur Sehnsuchtsfigur wird. Die Ereignisse setzen eine Reise in Gang, die quer durch Europa und tief in die deutsch-türkische Geschichte führt. Theatermacher Moğul (Halbstarke Halbgötter, Auch Deutsche unter den Opfern) bringt dabei die verbindende Kraft der Musik zum Klingen und schafft mit dem Spatz und der Musik von Sezen Aksu einen Brückenschlag zwischen den Kulturen.

Die Veranstaltung am 31. März beginnt um 18 Uhr. Karten für 15,- Euro (10,- Euro ermäßigt) gibt es an der Vorverkaufskasse im Opernhaus (Platz der Alten Synagoge), unter 0231/50 27 222 und im >>Webshop.