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Uwe Schmieder

Schmieder

Uwe Schmieder, geboren 1959 in Bautzen, absolvierte zunächst eine Ausbildung zum Berufskraftfahrer und studierte dann von 1981 bis 1985 Schauspiel an der Theaterschule Leipzig. Danach war er am Theater Rudolstadt und am Theater Greifswald engagiert, 1991 war er Mitbegründer, Ensemblemitglied und Regisseur des ORPHTHEATER Berlin, das später zum NNU (Neuer Notwendiger Untergrund) wurde.

Uwe Schmieder spielte außerdem z.B. an der Volksbühne Berlin (hier zu sehen u.a. als Macbeth), der Staatsoper Berlin, am Stadttheater Bamberg, dem Akademietheater München (z.B. als Lear in König Lear), dem Dokumentartheater-Ensemble H.W. Kroesinger, dem Ballhaus Naunynstraße Berlin und arbeitete mit Regisseuren wie Frank Castorf, Kay Voges, Holk Freytag, Albrecht Hirche, Susanne Truckenbrodt, Constanza Macras, Gesine Danckwart, Nora Bussenius, H.-W. Kroesinger, Uta Kala, Tilmann Köhler, Jean-Claude Berutti, Yana Ross. 2010 und 2011 gastierte er bei den Bad Hersfelder Festspielen. 

Seit Sommer 2011 ist Uwe Schmieder festes Ensemblemitglied am Schauspiel Dortmund – hier begann er mit der Inszenierung Green Frankenstein und Sexmonster! von Regisseur Jörg Buttgereit. Zudem war er in Naked Lenz nach Büchner und Cronenberg (Regie: Martin Laberenz), in Sophokles Antigone als Kreon und in der Uraufführung von Lessings Gespenster (Regie: kainkollektiv) zu sehen, als Psychologe in der Deutschsprachigen Erstaufführung von Rainer Werner Fassbinders Welt am Draht (Regie: Claudia Bauer), als Teddy in Arsen und Spitzenhäubchen (Regie: Peter Jordan und Leonhard Koppelmann), sowie als Purl in Einige Nachrichten an das All von Wolfram Lotz (Beste Inszenierung NRW- Theatertreffen 2013) sowie in Endspiel (beide Regie: Kay Voges).

Außerdem spielte Uwe Schmieder u.a. in der Uraufführung DAS GOLDENE ZEITALTER – 100 Wege dem Schicksal die Show zu stehlen (Regie: Kay Voges), in Der Elefantenmensch (Regie: Jörg Buttgereit), als Häuptling Bieberhahn in Häuptling Abendwind und Die Kassierer (Regie: Andreas Beck), in Das Fest (Regie: Kay Voges, nominiert für den Deutschen Theaterpreis DER FAUST 2013) und in Hamlet (Regie: Kay Voges) sowie in 2099, inszeniert vom Zentrum für Politische Schönheit, in Das schweigende Mädchen, Die Liebe in Zeiten der Glasfaser, Heimliche Helden sowie in Die Borderline Prozession (eingeladen zum 54. Berliner Theatertreffen). In der Spielzeit 2017/18 stand Uwe Schmieder u.a. in Biedermann und die Brandstifter/ Fahrenheit 451 als Guy Montag auf der Bühne, sowie als Firs in Der Kirschgarten und in Das Internat (Regie: Ersan Mondtag, nominiert für den Nestroy-Preis 2018, eingeladen zum 56. Berliner Theatertreffen 2019). 

Die Spielzeit 2018/19 eröffnete Uwe Schmieder mit Die Parallelwelt – eine Simultanaufführung zwischen dem Berliner Ensemble und dem Schauspiel Dortmund (Regie: Kay Voges). Außerdem war er in ICH, EUROPA (Regie: Marcus Lobbes) zu sehen, in Unsere Herzkammer von Rainald Grebe sowie in Im Irrgarten des Wissens (Regie: Thorleifur Örn Arnarsson).

In die Spielzeit 2019/20 startet Uwe Schmieder mit Die Dämonen (Regie: Sascha Hawemann) sowie mit ►PLAY: Möwe | Abriss einer Reise (Regie: Kay Voges). Außerdem gastierte er an der Berliner Volksbühne in Kay Voges' Don’t be evil.

Uwe Schmieder ist auch als Regisseur tätig – seine erste Dortmunder Inszenierung war Die Hamletmaschine von Heiner Müller u.a. mit dem Dortmunder Sprechchor. Im Jahre 2015 kuratierte und inszenierte er die Reihe Heiner Müller Factory, 2016 inszenierte er den Late-Night-Abend Böse Autoren

Zum Abschluss der Spielzeit 2013/14 gewannen Uwe Schmieder und sein Endspiel- und Einige Nachrichten an das All-Partner Frank Genser den Schauspielerpreis der Dortmunder Kritikerjury.


Foto: (c) Sebastian Franssen

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