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Karl-Heinz Lehner

Lehner

Der niederösterreichische Bass-Bariton Karl-Heinz Lehner sang während der Gymnasialzeit als Sopran- und Altsolist bei den Sängerknaben im Benediktinerkloster Stift Altenburg. Er studierte Gesang an der Wiener Hochschule für Musik und Darstellende Kunst bei Prof. Mag. Leopold Spitzer sowie Lied und Oratorium bei Ks. Edith Mathis. Im Jahr 2000 erhielt er den Kulturförderpreis für junge Nachwuchskünstler des Landes Nordrhein-Westfalen für die Partie des König Marke in Wagners Tristan und Isolde.

Festes Ensemblemitglied war Karl-Heinz Lehner zunächst am Stadttheater Bremerhaven, dann wechselte er an das Opernhaus Dortmund, wohin er nach einem zwischenzeitlichen Engagement am Aalto Theater Essen zurückkehrte. Hier sang er anhin Partien wie Baron Ochs im Rosenkavalier, König Marke in Tristan und Isolde und Zaccaria in Nabucco. Er gastierte u. a. an der Staatsoper Hamburg, der Bayerischen Staatsoper, den Bayreuther Festspielen (als Fafner in Der Ring des Nibelungen, Titurel in Parsifal und Nachtwächter in Die Meistersinger von Nürnberg), dem Opernhaus Graz, der Komischen Oper Berlin, der Volksoper Wien, der Oper Frankfurt, dem Aalto Theater Essen, der Oper Leipzig, der Semperoper Dresden, dem Teatro dell'Opera Rom und den Bregenzer Festspielen. Neben seiner Operntätigkeit ist Karl-Heinz Lehner auch ein gefragter Konzertsänger. Er sang u. a. im Wiener Konzerthaus, im Musikverein Wien, bei den Salzburger Festspielen, im Konzerthaus Dortmund und in der Philharmonie Essen.

In der Spielzeit 2018/19 ist er als Ramfis (Aida) und Timur (Turandot) zu erleben.

Foto: (c) Björn Hickmann

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